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Warum reagiere ich manchmal so stark? Die Arbeit mit inneren Anteilen verstehen
Warum reagiere ich manchmal so stark? Die Arbeit mit inneren Anteilen verstehen
Warum reagiere ich manchmal so stark? Die Arbeit mit inneren Anteilen verstehen
Warum reagiere ich manchmal so stark? Die Arbeit mit inneren Anteilen verstehen
Warum reagiere ich manchmal so stark? Die Arbeit mit inneren Anteilen verstehen
Warum reagiere ich manchmal so stark? Die Arbeit mit inneren Anteilen verstehen
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Wenn ein Teil von dir übernimmt.
Warum wir manchmal anders reagieren, als wir eigentlich möchten.

Kennst du das?

Eine Situation ist eigentlich gar nicht so groß – und trotzdem reagierst du plötzlich sehr stark.

Du fühlst dich verletzt, wütend, traurig oder überfordert.

Oder du merkst, dass ein Teil von dir sich zurückzieht, obwohl du eigentlich Nähe möchtest.

Oft sind es nicht „unlogische“ Reaktionen.

Oft meldet sich ein innerer Anteil, der irgendwann einmal gelernt hat, dich zu schützen.

Unsere inneren Anteile – verschiedene Seiten in uns

Die Arbeit mit inneren Anteilen geht davon aus, dass wir nicht nur aus einer einzigen, festen Persönlichkeit bestehen.

In uns gibt es unterschiedliche Seiten:

Ein Anteil, der funktionieren möchte.

Ein Anteil, der alles kontrollieren will.

Ein Anteil, der Harmonie sucht.

Ein Anteil, der sich schützen möchte.

Ein Anteil, der sich nach Nähe und gesehen werden sehnt.

Diese inneren Anteile haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht und verfolgen oft ein Ziel:

Sie wollen uns schützen.

Auch dann, wenn ihre Strategien heute vielleicht nicht mehr hilfreich sind.

Wenn alte Wunden weiterwirken

In der IFS-Arbeit (Internal Family Systems – System der inneren Familie) begegnen wir unter anderem sogenannten „verbannten“ Anteilen.

Das sind oft die Seiten in uns, die schwierige Erfahrungen, alte Verletzungen oder unerfüllte Bedürfnisse tragen.

Man könnte sie auch als verletzte innere Kinder beschreiben.

Vielleicht gibt es einen Anteil in dir, der sich noch immer klein fühlt.

Der Angst vor Ablehnung hat.

Der glaubt, nicht genug zu sein.

Oder der gelernt hat, bestimmte Gefühle lieber wegzuschieben.

Diese Anteile verschwinden nicht einfach, nur weil wir erwachsen werden.

Sie wirken oft im Hintergrund weiter und beeinflussen, wie wir Beziehungen erleben, Entscheidungen treffen oder mit Herausforderungen umgehen.

Mit den eigenen Anteilen in Kontakt kommen

In der Arbeit mit inneren Anteilen geht es nicht darum, diese Seiten in uns loszuwerden.

Es geht darum, ihnen zuzuhören.

Zu verstehen:

Warum bist du da?

Wovor möchtest du mich schützen?

Was brauchst du heute?

Wenn wir beginnen, diesen Anteilen mit mehr Verständnis und Mitgefühl zu begegnen, kann sich etwas verändern.

Alte Schutzmuster dürfen sich entspannen.

Verdrängte Gefühle bekommen Raum.

Und wir können wieder mehr Verbindung zu uns selbst erleben.

Mehr innere Balance und Selbstkontakt

Die Begegnung mit den eigenen inneren Anteilen kann helfen, sich selbst besser zu verstehen.

Nicht gegen sich zu kämpfen.

Nicht ständig bestimmte Seiten wegzudrücken.

Sondern mehr innere Klarheit, Selbstmitgefühl und Balance zu entwickeln.

Denn oft liegt hinter schwierigen Reaktionen nicht ein „Problem“.

Sondern ein Teil von uns, der irgendwann einmal versucht hat, uns zu schützen.

Eine Frage zur Reflexion:

Gibt es eine Reaktion von dir, die du selbst manchmal nicht verstehst?

Welcher Anteil in dir könnte sich vielleicht gerade zeigen?


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